Große Geotechnik-Exkursion des Institutes und der Versuchsanstalt für Geotechnik nach Amsterdam vom 23.-27. August 2011

Die Exkursion startete dienstags vor dem neuen Bauingenieurgebäude der TU Darmstadt. Die Exkursionsgruppe um Professor Katzenbach umfasste 41 Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter. In Amsterdam angekommen erhielt die Exkursionsgruppe einen ersten Eindruck bei einer ausführlichen Stadtführung im Bus und zu Fuß.

Der Mittwoch stand komplett im Zeichen der neuen U-Bahnlinie, die den Norden der Stadt mit dem Süden verbinden soll und etwa 8 km lang wird. Besichtigt wurden 3 im Bau befindliche, unterirdische Haltestellen im Herzen Amsterdams. Errichtet werden diese Haltestellen von der Firma Max Bögl. Die in Deckelbauweise hergestellte Baukonstruktion besteht aus Schlitzwänden und einer tiefliegenden Hochdruckinjektionssohle. Teilweise werden die letzten Aushubschritte unter Druckluft vorgenommen. An einer der Haltestellen war bereits eine der beiden Tunnelbohrmaschinen angekommen.

Nachmittags wurde eine Querschlagvereisung in der nähe des Hauptbahnhofs besichtigt, die von der Firma Züblin zwischen 2 bereits hergestellten Tunnelabschnitten ausgeführt wird. Anschließend hörte man einen Vortrag über den von Züblin mit einer Tunnelbohrmaschine ausgeführten Tunnelvortrieb.

Am Donnerstagmorgen ging es nach Rotterdam, um das gigantische Bauprojekt Maasvlakte 2 (Ausbau Hafengelände) zu besichtigen. Mehr als 10 km2 Neuland werden hier in den nächsten Jahrzehnten aufgespült. In das riesige Baugelände fuhr die Exkursionsgruppe auf von einem Traktor gezogenen Anhängern – ein besonderes Abenteuer.

Nach der Rückfahrt und einer kurzen Pause ging es geschlossen zur Heineken Experience, eine großartige, spannende Erlebniswelt für Volljährige! Natürlich gehörte hier nicht nur die Informationsaufnahme rund um´s Bierbrauen dazu…

Der Freitag führte die Exkursionsgruppe zu zwei von der Firma NAUE betreuten Baustellen: zu einem etwas außerhalb von Amsterdam liegenden Tanklager und einer Deponie in Heerenveen. Bevor es zurück nach Amsterdam ging, wurde noch das  nahegelegene Pumpwerk in Lemmer besucht.

Traditionell lud Professor Katzenbach alle Exkursionsteilnehmer zum Abendessen ein. Mit kleinen Aufmerksamkeiten für Professor Katzenbach und die Assistenten bedankten sich die Studierenden für die hervorragende Organisation und das äußerst interessante, abwechslungsreiche Programm.

Zum Abschluss gilt der Dank aller Teilnehmer dem Förderverein der Freunde des Institutes für Geotechnik an der Technischen Universität Darmstadt e.V. für die großzügige, finanzielle Unterstützung der Exkursion.

Christian Bönsch, Bauingenieurstudent

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